Kirchenwahl 2019

Am 1. Advent findet die Wahl zum Kirchengemeinderat und zur Landessynode statt. Wählen dürfen alle Mitglieder der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, die am 1. Dezember 2019 14 Jahre oder älter sind. Am 1. Dezember 2019 ist das Wahllokal von 9.30 bis 16.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus geöffnet. Die ausgegebenen Wahlausweise sollten zur Wahl mitgebracht werden. Wer verhindert ist persönlich zur Wahl zu kommen, kann durch Briefwahl wählen. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahltag bis 16.00 Uhr eingegangen sein. Der Wahlbriefkasten befindet sich im Evangelischen Pfarramt (Schulstraße 10). Wir rufen alle auf, an der Wahl teilzunehmen.

Es sind in unserer Gemeinde 9 Kirchengemeinderäte zu wählen. Bei der Wahl zum Kirchengemeinderat hat jeder Wähler 9 Stimmen. Hierfür wurden aus der Gemeinde die folgenden Gemeindeglieder vorgeschlagen (genannt in alphabetischer Reihenfolge): Gudrun Huber, Annette Kober, Alexandra Lenc-Dietl, Wolfram Linnebach, Ursula Schmidt, Marita Schubert, Barbara Scierski, Eberhard Wein, Annett Wernet, Damaris Willig, Tanja Wittke.

 

Bei der Wahl zur Landessynode gehört unserer Gemeinde zum Wahlkreis 4: Ludwigsburg – Marbach, in dem 2 Laien und 2 Theologen und ebenso viele Ersatzmitglieder zu wählen sind. Ersatzmitglieder für die Landessynode sind diejenigen, die nach den gewählten Synodalen die meisten Stimmen erhalten haben. Bei der Wahl zur Landessynode hat jeder Wähler für Theologen 2 Stimmen, für Laien 2 Stimmen. Hierfür stehen Bewerber aus folgenden Wahlvorschlägen zur Wahl:

Wahlvorschlag „Kirche für Morgen“: Rainer Klotz (Laie).

Wahlvorschlag „Lebendige Gemeinde für eine starke Gemeinde vor Ort“: Michael Fritz (Laie) und Thomas Stuhrmann (Theologe).

Wahlvorschlag „Offene Kirche“: Ines Göbbel (Laie) und Prof. Dr. Thomas Hörnig (Theologe).

Wahlvorschlag „Evangelium und Kirche“: Peter Schaal-Ahlers (Theologe).

 

Bei beiden Wahlen können nur die in den Wahlvorschlägen genannten Bewerber gewählt werden. Wir bitten die Gemeinde, an der Wahl teilzunehmen und ihrer in Fürbitte zu gedenken.

 

Gudrun Huber

52 Jahre; Krankenschwester

 

Ich wünsche mir für unsere Kirchengemeinde einen erlebbaren Glauben, der sich im Miteinander und Füreinander der Generationen zeigt. Hier denke ich an die Kinderbibeltage, gemeinsame Gottesdienste mit Vereinen, Lobpreisabend, .... Im Kirchengemeinderat möchte ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass wir im Wandel der Zeit die Bedürfnisse der Einzelnen erkennen und mutig vertrauend auf Gottes Führung Glauben leben. Ich möchte mit den Menschen im Gespräch bleiben und ihre Anliegen in das Gremium einbringen.

 

Annette Kober

50 Jahre; Kauffrau im Einzelhandel

 

Mir gefällt an unserer Kirchengemeinde, dass wir vielfältige Angebote haben, bei denen man in guter Gemeinschaft den Glauben lebendig und kreativ leben und gestalten kann. Für die Kirchengemeinde wünsche ich mir ein gutes Miteinander, dass die Angebote noch erweitert und gut angenommen werden und sich mehr und mehr Menschen interessieren und beteiligen. Als Kirchengemeinderätin möchte ich weiterhin Bestehendes bewahren, aber auch neuen Ideen Raum geben, so dass die Gemeinschaft im Glauben Menschen stärkt und ihnen Halt gibt.

Alexandra Lenc- Dietl

49 Jahre; Kauffrau im Einzelhandel

 

Es gefällt mir, dass in der Gemeinde versucht wird, die Gemeinde mit neuen Ideen wieder in Schwung zu bringen und für alle Altersgruppen etwas anzubieten. Es ist sehr schön zu wissen, dass wir doch junge Menschen haben, die Freude an „Kirche“ haben. Ich wünsche mir, dass die Gemeinde mehr eine Familie ist oder wird. Oder wie Papst Franziskus sagt: Kirche ist kein Kulturverein, sondern die Familie Jesu. Ich möchte mich den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit stellen, den Gemeindegliedern Gehör schenken und Ansprechpartner sein.

 

 

Wolfram Linnebach

32 Jahre; Geschäftsführer Tourismusgemeinschaft

 

An unserer Kirchengemeinde gefällt mir die tolle Gemeinschaft, das vielfältige Angebot insbesondere in der Jugendarbeit, die vielen engagierten Ehrenamtlichen, die unterschiedlichen Angebote rund um den Glauben.  Ich wünsche mir für die Gemeinde ein attraktives Angebot, in dem sich jed® willkommen und Zuhause fühlt und seinen/ihren Glauben leben kann. Ich möchte mich weiterhin für ein gutes Miteinander, ein aktives Gemeindeleben, einen lebendigen Glauben einsetzen und dafür, dass sich jede® in den Angeboten der Kirchengemeinde aufgehoben fühlt.

 

Ursula Schmidt

62 Jahre; Sachbearbeiterin im Vorruhestand

 

Mir gefallen die abwechslungsreich gestalteten Gottesdienste und dass auf aktuelle Themen eingegangen wird. Es freut mich, dass wieder mehr Kinder getauft werden und für alle etwas geboten wird. Schön wäre es, wenn die zahlreichen Veranstaltungen noch mehr Zuspruch finden würden und auch von der jüngeren Generation zahlreicher angenommen werden. Wir leben mit anderen Kulturen und Religionen zusammen, deshalb möchte ich mich für ein besseres Verständnis und Miteinander der unterschiedlichsten Kulturen und Religionen einsetzen. Ich möchte bei Verwaltungs- und Organisationsaufgaben unterstützen.

 

Marita Schubert

68 Jahre; Schulleiterin a.D.

 

An unserer Gemeinde gefallen mir die Feste im Jahreslauf, die das christliche Gemeinschaftsgefühl stärken. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam nach neuen Wegen zu einem glaubwürdigen Lebensstil mündiger Christen suchen. Im Sinne Martin Luthers (Mein Ja sei ein Ja – und mein Nein sei ein Nein) Farbe bekennen, wenn es um Fremdenfeindlichkeit oder Nationalismus geht. Ich möchte mitreden bei Fragen unserer Gesellschaft und da, wo es erforderlich ist ausgetretene Pfade verlassen, um neue Perspektiven zu gewinnen. Ich möchte die Ökumene vertiefen und mich für die Kinder- und Jugendarbeit einsetzen.

 

Barbara Scierski

30 Jahre; Bibliothekarin

 

An unserer Kirchengemeinde gefällt mir das vielfältige Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Außerdem die Januariuskirche als Ort der Besinnung. Für unsere Kirchengemeinde wünsche ich mir, dass der Gottesdienst stärker besucht wird. Ebenso dass unsere Pfarrstelle erhalten bleibt. Einsetzen möchte ich mich für die Kommunikation und Transparenz zwischen Kirchengemeinderat und Gemeinde. Sowie dafür, dass sich jeder der kommt aufgenommen fühlt.

 

 

 

Eberhard Wein

49 Jahre; Journalist

 

Die Familiengottesdienste, die Kinder wie Erwachsene ansprechen, gefallen mir besonders. Es wäre schön, wenn es die Kirchengemeinde schafft, ein Ort für viele verschiedene Menschen zu bleiben und es ihr weiterhin gelingt eine Stimme zu sein, die gehört wird. Mein Ziel wäre es, mit Interesse am anderen und Dialogbereitschaft die vielen Fragen anzugehen und mein Vertrauen auf Gott mit anderen zu teilen. Durch die vielen Zuzüge gilt es, Neuankömmlinge anzusprechen. Darüber hinaus sollte die Kirche auf der Seite der Schwachen stehen und Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung übernehmen.

 

Annett Wernet

46 Jahre; Medizinische Fachangestellte

 

Mir gefällt in dieser Gemeinde das ehrenamtliche Engagement jeden Alters. Am meisten gefällt mir als „Jungbläser“ natürlich die Arbeit vom Posaunenchor. Ich finde es toll, wieviel für Kinder angeboten wird, mit Kinderkirche, verschiedenen Jungscharen, Minigottesdiensten, Ferienprogramm und Kinderbibelwoche. Für die Gemeinde wünsche ich mir ein gutes Miteinander im Glauben und allen anderen Bereichen und würde mich gerne im Bereich der Kirchenmusik und der Kinder- und Jugendarbeit engagieren und einsetzen!

 

Damaris Willig

47 Jahre; Angestellte im öffentlichen Dienst

 

Für die Gemeinde wünsche ich mir, dass wir zu einer großen christlichen Gemeindefamilie zusammenwachsen, mit Menschen jeden Alters und Herkunft. Damit sich alle aufgehoben fühlen und den christlichen Glauben in der Gemeinde leben und erleben können. Ich möchte mich weiterhin dafür einsetzen, dass für Jeden etwas Passendes angeboten wird, wo alle ihren Platz finden, im Glauben gestärkt werden und gute Gemeinschaft unter Christen erlebbar wird. Kinder sollen bei uns den christlichen Glauben erleben und darin Halt für ihr weiteres Leben finden.

 

Tanja Wittke

43 Jahre; Polizeibeamtin

 

Mich beeindruckt, die engagierte, bunte und lebendige Gemeinde. Ganz zentral ist für mich, sich füreinander einzubringen und diejenigen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, zu erreichen und zu unterstützen. Durch den Beruf habe ich erfahren, wie wichtig Notfallseelsorge ist, durch Schicksale im Bekanntenkreis, welch wertvolle Arbeit in Hospizen geleistet wird und mit meiner Familie, wie sehr man auf Hilfe angewiesen ist, wenn man mit Anforderungen konfrontiert wird, die man alleine nicht bewältigen kann. Deshalb würde ich gerne mit dem KGR herausfinden, wie wir uns stärker einbringen können.

 

Sie haben 9 Stimmen für die 9 zu vergebenden Sitze im Kirchengemeinderat

Hier finden Sie uns:

 

Ev. Kirchengemeinde
Schulstr. 10
71729 Erdmannhausen

Telefon: 07144 97909

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