Rückblick Jugendkreuzweg 2019

Trotz des guten Wetters fanden sich am Karfreitag 14 Jugendliche im Gemeindehaus ein um gemeinsam mit Jugendreferentin Franziska Kaiser und Distriktsdiakonin Frau Meinhardt-Pfleiderer den Jugendkreuzweg zu gehen. Der Weg bis zum Kreuz führte an verschiedenen Stationen vorbei, an welchen man sich mit unterschiedlichen Personen der Passionsgeschichte auseinandersetzen konnte. Bei der ersten Station ging es um die Person Jesus selbst. Wer war Jesus? Ganz Mensch oder ganz Gott? Wie begegnet Jesus uns heute und was heißt es, in seiner Nachfolge zu leben?

Die nächste Station fand in der Kirche statt. An einer langen Tafel wurde das gemeinsame Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern nachempfunden. Der Fokus war hier der Verrat des Judas.

Die Terrasse des Gemeindehauses diente als Kulisse für den Garten Gethsemane. 3 Mal bittet Jesus seine Freunde mit ihm zu wachen und 3 Mal schlafen sie ein und Jesus merkt, dass er den letzten Abschnitt des Weges alleine gehen muss. Hier konnten die Jugendlichen sich mit den Fragen auseinandersetzen: Wo versagen sie in ihrem Alltag? Wo sind ihre Grenzen- vor allem im Blick auf Beziehungen (Freunde, Geschwister, Eltern)? In welchen Situationen fühlen sie sich allein gelassen?

Alle weiteren Stationen waren im großen Saal des Gemeindehauses aufgebaut. Durch den abgedunkelten Raum und die vielen Kerzen wurde eine angemessene Stimmung geschaffen, um Jesus Leiden und seinem Tod zu begegnen. Durch lebensgroße Figuren wurde die Szene auf Golgatha nachgestellt- hier waren Petrus, Maria Magdalena, der römische Hauptmann sowie ein Vertreter des jüdischen Rates versammelt, um das Geschehen zu beobachten. Jeder mit seiner eigenen Geschichte, seiner eigenen Beziehung zu Jesus, seinen eignen Vorstellungen, Hoffnungen und Verfehlungen. Das Geschehen auf Golgatha aus diesen unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, war für die Jugendlichen spannend und interessant. Der letzte Weg zum Kreuz wurde von Bildern und Liedelementen untermalt. Am Stacheldrahtkreuz konnten die Jugendlichen ihre eignen Hoffnungen und Ängste formulieren und als sichtbares Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen, eine Rose anbringen.

Das gemeinsame Singen und der Segen bildeten den Abschluss des Jugendkreuzweges. Insgesamt betrachtet, war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die wir nächstes Jahr unbedingt wiederholen sollten!

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